Ausgabe vom 04.07.2019

Liebe Leserinnen und Leser,

die Politik will sich auch bei der KWK-Förderung mehr an Treibhausgasemissionen orientieren. Lag in der Klimadebatte das Augenmerk bislang auf CO2, so ist jetzt Methan in die Diskussion geraten. Der Berichtsentwurf „Evaluierung der Kraft-Wärme-Kopplung“ des Bundeswirtschaftsministeriums empfiehlt, den sogenannte Methanschlupf zu berücksichtigen.

Fördern will das Land Berlin die Solarstromspeicher. Die „Stromspeicher-Richtlinie Berlin“ gesteht Stromspeichern, die gemeinsam mit einer neuen Fotovoltaikanlage installiert werden, 300 Euro je kWh nutzbarer Kapazität bis maximal 15.000 Euro zu.

Mehr Geld gibt es für Genossenschaften beim Mieterstrom. Statt bislang zehn Prozent sollen Wohnungsgenossenschaften künftig bis zu 20 Prozent ihrer Umsätze mit dem Verkauf von eigenerzeugter Solarenergie an Mieter erwirtschaften können.

Die Digitalisierung ist für die Contractoren das beherrschende Thema, berichtet Tobias Dworschak, VFW-Geschäftsführer in seinem Gastbeitrag. Er sieht noch großen Handlungsbedarf bei der Umsetzung digitaler Effizienzlösungen. Er mahnt, dass man sich keine Verzögerungen wie beim Gebäudeenergiegesetz erlauben könne.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre

Oliver Risse
Redakteur
energate immo