Ausgabe vom 11.07.2019

Liebe Leserinnen und Leser,

am 5. Juli haben die Gutachter des Bundesumweltministeriums ihre Vorschläge zur CO2-Bepreisung für den Wärme- und Verkehrsektor vorgelegt. Die Reaktionen aus Politik, Verbänden und der Energiebranche zeigen ein gemischtes Echo. Bis zur endgültigen Umsetzung sind daher noch umfassende Diskussionen zu erwarten.

Wie Klimaschutz praktisch umgesetzt werden kann, zeigt der Energiedienstleister Ista mit seinem Programm „ista macht Schule“. Er unterstützt erfolgversprechende Klimaprojekte junger Menschen. Wie das geht, erläutern Lorenz Meyer, Schüler des Technischen Gymnasiums Holzminden, und Ista-Geschäftsführer Thomas Zinnöcker im Gespräch.

750 Mio. Euro Fördergelder hat das Bundesbauministerium in den kommenden Jahren für Smart-City-Modellprojekte vorgesehen. Damit soll die nachhaltige und intelligente Digitalisierung von Kommunen angeschoben werden. Die ersten Förderbescheide sind vergeben, drei weitere Staffeln geplant.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen
Thomas Falk
Redakteur
energate immo
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  • BDEW: Ein CO2-Preis für alles

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  • Schadenersatz für Geothermie-Geschädigte

    Böblingen - Der Versicherungskonzern Allianz will 3,15 Mio. Euro an die Geschädigten der Böblinger Geothermie-Bohrungen zahlen. Die betroffenen Hausbesitzer sollen bis zum Ende des Monats das Geld vom Versicherer erhalten...
  • Zinnöcker: "Klimaschutzideen der Schüler Wirklichkeit werden lassen"

    Berlin/Essen - Der Energiedienstleister Ista unterstützt seit 2017 über sein Programm "ista macht Schule" Klimaschutzprojekte junger Menschen. Zusammen mit Partnern hat das Unternehmen außerdem den "KlimaHelden-Contest" durchgeführt. Über den Wettbewerb sowie über Energiepolitik und Klimaschutz sprach energate mit Lorenz Meyer, Schüler des Technischen Gymnasiums Holzminden, Projektgruppe "Energy-Floor", und Ista-Geschäftsführer Thomas Zinnöcker...
  • Dammer: "Unser Klima braucht Erdgas"

    Berlin - Mit ihrer Kritik am Entwurf am Gebäudeenergiegesetz sorgte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) für Aufsehen. Eine der Forderungen der Umweltschutzorganisation war ein Verbot von neuen Ölheizungen ab 2020 und neuer Gasheizungen ab 2025. Die Erdgas Schwaben GmbH hält diese Forderung für zu radikal. In einem Gastkommentar erläutert Jens Dammer, Prokurist beim Augsburger Versorger, seine Sicht auf die Rolle von Erdgas bei der Klimawende.
  • Handwerkskammer kritisiert Düsseldorfer Fernwärmeausbau

    Düsseldorf - Die Stadt Düsseldorf hat den Klimanotstand ausgerufen und will bereits bis 2035 klimaneutral sein. Das Düsseldorfer Handwerk warnt dabei vor einer zu starken Fokussierung auf die Fernwärme...
  • Naturstrom: Kälte und Wärme aus Geothermie

    Reichenbach - Der Ökoenergieanbieter Naturstrom setzt in der baden-württembergischen Gemeinde Reichenbach an der Fils ein Neubauquartier mit kaltem Nahwärmenetz um...
  • Regionalstrom in Rheine

    Rheine - Die Stadtwerke Rheine wollen ihre Stromkunden mit Ökostrom aus Solar- und Windkraftanlagen der Region versorgen. Für den Tarif "Unser Landstrom" nutzt das Unternehmen jetzt auch das neue Regionalnachweisregister...
  • Papierfabrik will Erdwärme nutzen

    Arnsberg - Eine nordrhein-westfälische Papierfabrik will künftig Erdwärme statt Erdgas im Herstellungsprozess einsetzen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat der Firma Kabel Premium Pulp & Paper GmbH aus Hagen dazu bereits die entsprechen Erlaubnis zur Aufsuchung erteilt...
  • Nikolay: "Vernetzung von Speichern verringert Leistungsspitzen"

    Freiburg - Der Freiburger Regionalversorger Badenova testet die Vernetzung von privaten Batteriespeichern zu einem netzdienlichen "Schwarmspeicher". energate sprach mit Technikvorstand Mathias Nikolay über Motivation, Nutzen und die Potenziale solcher Konzepte im Verteilnetz...
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    Freiburg - Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) erweitert seine Forschungskapazitäten im Bereich Leistungselektronik für die Energiewende. Ein neuer Laborkomplex in Freiburg simuliert die Anschlussleistung einer Kleinstadt mit 50.000 Einwohnern. Geforscht wird an Komponenten, die das Stromnetz für die Sektorkopplung und die wachsende Zahl an dezentralen Erzeugern ertüchtigen…
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    Hamburg - Das auf smarte Thermostate spezialisierte Start-up Vilisto hat bei Investoren neues Wachstumskapital eingesammelt. Die jüngste Finanzierungsrunde summiere sich auf einen siebenstelligen Betrag...
  • Erste Dachanlage aus Ausschreibung am Netz

    Berlin/Dieburg - Im hessischen Dieburg ist eine Solardachanlage in Betrieb gegangen, die als erste in einer Auktion der Bundesnetzagentur den Zuschlag erhalten hat. Die Anlage mit einer Leistung von 6,4 MW befindet sich auf einer Logistikhalle und soll mehr als sechs Mio. kWh Strom pro Jahr erzeugen...
  • Neuer Fonds nimmt smarte Infrastruktur ins Visier

    Leipzig - In Leipzig hat sich mit dem Wagniskapital-Fonds "Smart Infrastructure Ventures" ein neuer Investor für Start-ups formiert. Der Fonds will deutschlandweit in Gründerteams mit skalierbaren Geschäftsmodellen aus den Bereichen Smart City, Energie und E-Health investieren. Zu den Geldgebern gehört auch der Energieversorger VNG...
  • Bundesnetzagentur sucht Dialog mit Glasfasernetzbetreibern

    Bonn - Der Breitbandausbau in Deutschland soll neue Impulse bekommen. Die Bundesnetzagentur will die Regeln zur Gebäudeverkabelung auf der sogenannten letzten Meile neu überdenken und sucht dazu das Gespräch mit Marktakteuren...
  • Wärmeversorgung aus dem U-Bahn-Tunnel

    Lausanne - Mit einer innovativen Studie zur Nutzung des thermischen Potenzials von U-Bahn-Tunneln machen Forscher aus Lausanne auf sich aufmerksam. Eine Studiengruppe der Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) hat ermittelt, wie viel thermische Energie in U-Bahn-Tunneln steckt. Ihr Ergebnis überrascht...
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